|
AES
|
Der Advanced Encryption Standard (AES) ist ein symmetrisches Kryptosystem, das
als Nachfolger für DES bzw. 3DES im Oktober 2000 vom National Institute of Standards and Technology (NIST) als Standard bekannt gegeben wurde. Nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen wird er auch Rijndael-Algorithmus genannt (gesprochen wie dt. Reyndahl).
|
|
dBi
|
Mit dem Begriff Pegel wird in Elektrotechnik und Akustik eine logarithmische
Größen bezeichnet, die durch das logarithmierte Verhältnis einer Feld- oder einer Energiegröße zu einem Bezugswert definiert ist. Als Formelzeichen ist L (für level) üblich. Bei Verwendung des dekadischen Logarithmus werden Pegel in der Hilfsmaßeinheit Bel (nach Alexander Graham Bell) bzw. ihrem zehnten Teil, dem Dezibel (Einheitenzeichen dB), bei Verwendung des natürlichen Logarithmus in Neper (Einheitenzeichen Np) angegeben.
|
|
DHCP
|
Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht mit Hilfe eines
entsprechenden Servers die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und weiterer Konfigurationsparameter an Computer in einem Netzwerk (z. B. Internet oder LAN).
|
|
HTTP
|
Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ist ein Protokoll zur Übertragung von
Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.
|
|
HTTPS
|
HTTPS steht für HyperText Transfer Protocol Secure und ist ein URI-Schema, das
eine zusätzliche Schicht zwischen HTTP und TCP definiert. HTTPS wurde von Netscape entwickelt und zusammen mit SSL 1.0 im August 1994 mit deren Browser veröffentlicht.
|
|
MD5
|
MD5 (Message Digest Algorithm 5) ist eine weitverbreitete kryptographische
Hash-Funktion, die einen 128-Bit-Hashwert erzeugt. MD5 wurde 1991 von Ronald L. Rivest entwickelt. Die errechneten MD5-Summen (kurz md5sum) werden weitverbreitet zur Integritätsprüfung von Dateien eingesetzt.
|
|
NTP
|
Das Network Time Protocol (NTP) ist ein Standard zur Synchronisierung von Uhren
in Computersystemen über paketbasierte Kommunikationsnetze. NTP verwendet das verbindungslose Netzwerkprotokoll UDP. Es wurde speziell dafür entwickelt, eine zuverlässige Zeitgabe über Netzwerke mit variabler Paketlaufzeit (Ping) zu ermöglichen.
|
|
PEAP
|
Extensible Authentication Protocol oder EAP ist ein
Authentifizierungs-Protokoll, das oft mit PPP eingesetzt wird und verschiedene Authentifizierungsmechanismen unterstützt. Es wird oft für die Zugriffskontrolle auf Netzwerke genutzt.
|
|
RS-232
|
Der Begriff EIA-232 bezeichnet einen Standard für eine serielle Schnittstelle,
die in den frühen 1960ern von einem US-amerikanischen Standardisierungskommitee (heute EIA - Electronic Industries Alliance) eingeführt wurde.
|
|
SNMP
|
Das Simple Network Management Protocol (englisch für einfaches
Netzwerkverwaltungsprotokoll, kurz SNMP), ist ein Netzwerkprotokoll, das von der IETF entwickelt wurde, um Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwachen und steuern zu können. Das Protokoll regelt hierbei die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der Überwachungsstation. Hierzu beschreibt SNMP den Aufbau der Datenpakete, die gesendet werden können, und den Kommunikationsablauf. SNMP wurde dabei so ausgelegt, dass jedes netzwerkfähige Gerät mit in die Überwachung aufgenommen werden kann. Zu den Aufgaben des Netzwerkmanagement, die mit SNMP möglich sind, zählen:
|
|
SubD
|
D-Sub (oder auch Sub-D) ist eine weit verbreitete Bauform eines Steckersystems
für Datenverbindungen.
|
|
TCP/IP
|
Die Internetprotokollfamilie (engl. internet protocol suite) ist eine Familie
von rund 500 Netzprotokollen, die die Basis für die Netzkommunikation im Internet bilden. Synonym dazu wird auch die Bezeichnung TCP/IP-Protokoll-Familie verwendet. Die Abkürzung TCP/IP steht für das Transmission Control Protocol (TCP) und das Internet Protocol (IP).
|
|
Telnet
|
Telnet (Telecommunication Network) ist der Name eines im Internet weit
verbreiteten Netzwerkprotokolls. Das IETF-Dokument STD 8 (RFC 854 und RFC 855), in welchem es beschrieben wird, beginnt folgendermaßen: Der Sinn des TELNET-Protokolls besteht darin, eine ziemlich allgemeine, bidirektionale, 8-bit-pro-Byte-orientierte Kommunikationsmöglichkeit zu bieten. Es wird üblicherweise dazu verwendet, Benutzern den Zugang zu Internetrechnern über die Kommandozeile zu bieten. Aufgrund der fehlenden Verschlüsselung wird es kaum noch eingesetzt, verbreitet sind heutzutage SSH für Konsolensitzungen und RDP (im Windowsbereich) oder (per SSL oder über ein VPN oder einen SSH-Tunnel) verschlüsseltes VNC (plattformübergreifend) für grafische Sitzungen.
|
|
TKIP
|
Das Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) ist Teil des Standards IEEE 802.11i
und wird zur Verschlüsselung der Daten in Wireless LANs verwendet.
|
|
TLS
|
Transport Layer Security (TLS) oder Secure Sockets Layer (SSL) ist ein
Verschlüsselungsprotokoll für Datenübertragungen im Internet. TLS 1.0 und 1.1 sind die standardisierten Weiterentwicklungen von SSL 3.0. Hier wird die Abkürzung SSL für beide Bezeichnungen verwendet.
|
|
TTLS
|
Extensible Authentication Protocol oder EAP ist ein
Authentifizierungs-Protokoll, das oft mit PPP eingesetzt wird und verschiedene Authentifizierungsmechanismen unterstützt. Es wird oft für die Zugriffskontrolle auf Netzwerke genutzt.
|
|
WEP
|
Wired Equivalent Privacy (WEP) ist der ehemalige
Standard-Verschlüsselungsalgorithmus für WLAN. Er soll sowohl den Zugang zum Netz regeln, als auch die Vertraulichkeit und Integrität der Daten sicherstellen. Aufgrund verschiedener Schwachstellen wird das Verfahren als unsicher angesehen und kann nach dem Mitschneiden ausreichender Datenmengen (was etliche Minuten dauern kann) innerhalb weniger Sekunden geknackt werden. Daher sollten aktuelle WLAN-Installationen die sicherere WPA-Verschlüsselung verwenden.
|
|
WLAN
|
Wireless LAN (Wireless Local Area Network, WLAN, Kabelloses Lokales Netzwerk)
bezeichnet ein drahtloses lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie gemeint ist. Das Kürzel Wi-Fi wird oft fälschlich mit WLAN gleichgesetzt.
|
|
WLAN-11Mbit
|
Der Standard IEEE 802.11a definiert eine Technik zum Aufbau von drahtlosen
lokalen Netzwerken unter Nutzung des Frequenzbandes bei 5 GHz. WLANs nach 802.11a erreichen eine maximale Bruttodatenrate von 54 MBit/s.
|
|
WLAN-54Mbit
|
IEEE 802.11 (auch: Wireless LAN, WLAN, WiFi (Wireless Fidelity)) bezeichnet
einen Industriestandard für drahtlose Netzwerkkommunikation. Herausgeber ist das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). Die erste Version des Standards wurde 1997 verabschiedet. Sie spezifiziert den Mediumzugriff (MAC-Layer) und die physikalische Schicht (vgl. OSI-Modell) für drahtlose lokale Netzwerke. Für die physikalische Schicht sind zwei Spreizspektrumverfahren (Übertragung per Radiowellen) und ein Verfahren zur Datenübertragung per Infrarotlicht spezifiziert, wobei eine Übertragungsrate von bis zu 2 MBit/s (brutto) vorgesehen ist. Zur Datenübertragung per Radiowellen wird das lizenzfreie ISM-Band bei 2,4 GHz verwendet. Die Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern kann direkt im so genannten Ad-hoc-Modus erfolgen oder im Infrastruktur-Modus mit Hilfe einer Basisstation (Access-Point). 1999 folgten zwei Erweiterungen: 802.11a spezifiziert eine weitere Variante der physikalischen Schicht, die im 5-GHz-Band arbeitet und Übertragungsraten bis zu 54 MBit/s ermöglicht. 802.11b ist ebenfalls eine alternative Spezifikation der physikalischen Schicht, die mit dem bisher genutzten 2,4-GHz-Band auskommt und Übertragungsraten bis zu 11 MBit/s ermöglicht. Als möglicher Nachfolger ist IEEE 802.16 alias Wimax in Planung.
|
|
WPA
|
Wi-Fi Protected Access (WPA) ist eine Verschlüsselungsmethode für ein Wireless
LAN. Nachdem sich die Wired Equivalent Privacy (WEP) des IEEE-Standards 802.11 als unsicher erwiesen hatte und sich die Verabschiedung des neuen Sicherheitsstandards IEEE 802.11i verzögerte, wurde durch die Wi-Fi eine Teilmenge von IEEE 802.11i vorweggenommen und unter dem Begriff WPA als Pseudostandard etabliert. Die Zertifizierung nach diesem Standard begann im April 2003.
|
|
Quelle: Wikipedia |